No Man's Sky - Einsteigerguide

Quelle: Hello Games
Quelle: Hello Games

Aller Anfang ist schwer, das gilt vor allem in den unendlichen Weiten des Weltraums. Aus diesem Grund haben wir euch nachfolgend einige Tipps zusammengestellt um euch den Start in No Man's Sky zu erleichtern.

Natürlich sind diese Tipps nicht verpflichtend und die alleinige Wahrheit, sie haben nur uns zum Einstieg etwas geholfen. Generell gilt aber - der Weg ist das Ziel.

Bevor es ins All geht müsst ihr ADAC spielen [Quelle: Hello Games]
Bevor es ins All geht müsst ihr ADAC spielen [Quelle: Hello Games]

 

Aller Anfang ist schwer

Beginnt ihr zum ersten mal startet das Spiel immer neben eurem abgestürzten Schiff. Eure erste Aufgabe ist daher dieses wieder flott zu machen. Erkundet also zunächst die Absturzstelle, denn dort finden sich erste Hinweise und Rohstoffe. Werft zunächst einen Blick ins Inventar und schaut was ihr reparieren müsst und welche Rohstoffe ihr braucht um vorerst das knappe Inventar nicht vollzumüllen. Tipp: Bevor ihr an die Schiffsreparatur geht solltet ihr euer Multitool auf Vordermann bringen. Fixt euren Umgebungsscanner und das Analysevisier bevor ihr an euer Schiff geht. Der Grund ist einfach. Beide Tools helfen euch bei der Rohstoffsuche.

Seid ihr auf einem sehr lebensunfreundlichen Planeten gestrandet und wollt euch das Leben leichter machen? Dann beendet das Spiel, löscht euer Savegame und beginnt neu. An dieser Stelle des Spiels tut der Verlust nicht weh aber die Chance auf einem besseren Ausgangsplanet zu starten ist es wert. Wieso das klappt? Weil der Startplanet für jeden Spieler zufällig generiert wird.

 

Danach macht euch daran die weitere Umgebung zu erkunden

Tipp: Bevor ihr blindlings auf ein Tier zurennt, scannt es mittels Analysevisor um zu sehen ob es sich um ein Raubtier oder ein friedliches Weidetier handelt. Sollte das Tierchen zu zutraulich sein und auf euch zukommen, will es meist nicht kuscheln sondern fressen - und ihr seid der Mittagsimbiss.

Omnipräsene Aufpasser - die Sentinels [Quelle: Hello Games]
Omnipräsene Aufpasser - die Sentinels [Quelle: Hello Games]

Seht außerdem zu euch möglichst schnell einen Vorrat an Zink (gelbe Blumen) und einem Isotop eurer Wahl anlegt um damit die Lebenserhaltung und den Gefahrenschutz aufzuladen. Farmt dabei aber nicht in der Nähe von Basen oder Außenposten, denn dort ist die Dichte an Sentinels höher und diese greifen euch an wenn ihr zu exzessiv der Flora und Fauna zu Leibe rückt. Wechselt also öfter euren Farmspot oder craftet den Blitzwerfer für euer Multitool damit ihr euch effektiv verteidigen könnt.

 

Wenn ihr ein Fragezeichen in der näheren Umgebung seht dann lauft hin, sofern es nicht zu weit ist (die Laufzeit wird euch angezeigt wenn ihr den Punkt anvisiert). An solchen Orten gibt es was zu erkunden wie z.B. Baracken oder Vorratslager. Tipp; Findet ihr ein Lager, dann betretet jede Baracke, denn im Inneren findet ihr immer etwas. Oft sind es Erweiterungen für den Exosuit oder das Multitool, manchmal auch nur Units.

 

Trefft ihr bei eurer Erkundung auf Wissenssteine, nutzt diese so oft wie möglich. Ihr lernt mit jedem Stein ein neues Wort einer Aliensprache (die in eurem Sonnensystem eben heimisch ist). Je mehr ihr versteht, desto einfach könnt ihr die Nebenquests der Aliens lösen.

 

Wo wir gerade bei Aliens sind - nutzt jede Chance zum Kontakt mit intelligenten Lebensformen. Selbst wenn ihr nicht versteht was diese sagen gibt es doch immer einen Begleittext. Aus dessen Kontext könnt ihr oft auf die korrekte Antwort schließen. Selbiges gilt auch wenn ihr in eine Fabrik kommt und den Alarm beenden müsst oder bei einem Alienartefakt einen Flashback erlebt. Tipp: Habt ihr das geforderte Material nicht dabei, brecht den Dialog einfach ab und besorgt das geforderte Gut. Der Alien wird euch beim nächsten mal die selbe Frage stellen bis sein Bedürfnis gestillt ist. Die Belohnungen sind es fast immer wert und es steigert euer Ansehen bei der jeweiligen Rasse.

Irgendwann habt ihr genug Material um euer Schiff zu reparieren (legt auch hier einen Vorrat an Isotopen (meist Plutonium) an um die Triebwerke immer laden zu können.

Euer Inventar ist am Anfang stark begrenzt, übertragt daher Rohstoffe an euer Schiff, dort können pro Slot 500 statt 250 Einheiten gelagert werden. Um den Kram wieder in den Exosuit zu übertragen muss euer Schiff in der Nähe sein, vom Suit zum Schiff geht jedoch immer.

Ihr wollt euer Inventar erweitern? Für den Exosuit ist es unumgänglich die vorhin erwähnten Fragezeichen zu besuchen. Dort findet ihr Rettungskapseln die euch jeweils einen Slot spendieren. Beachtet aber, dass jede Erweiterung, also jeder Slot, euch 10.000 Units mehr kostet als der vorherige.

Die Flora und Fauna ist farbenfroh [Quelle: Hello Games]
Die Flora und Fauna ist farbenfroh [Quelle: Hello Games]

 

Apropos Inventar. Auch euer Schiff hat nur ein begrenztes Inventar. Wollt ihr mehr Plätze ist bald ein neues Schiff fällig. Diese bekommt ihr auf der Raumstation bei andockenden Händlern. Allerdings schlägt ein neues Schiff schnell mit ein paar Millionen Units zu Buche. Tipp: Es geht auch billiger. Überall auf den Planeten findet ihr Scanner. Diese erkennt ihr an den orangen Strahlen die zum Himmel schießen. Aktivieren könnt ihr diese mit einem Überbrückungschip (einfach zu craften). Ihr solltet diese Scanner oft nutzen, da sie euch jedes mal einen Point of Interest markieren. Das können wahlweise Alienmonolithen (lernt die Sprache und bekommt u.U. Belohnungen), Unterschlüpfe (Materiallager und Aliens), Außenposten (Terminals und Nebenaufgaben) oder Fabrikanlagen etc. sein. Der Besuch dieser Spots wiegt den Einsatz an Material für den Chip locker auf.

 

Nutzt außerdem in den Stationen alle Terminals die ihr findet, auch dort gibt es Hinweise auf weitere Alienaußenposten oder Absturzstellen, gerade diese sollten euch interessieren. Wieso? Ganz einfach. Neben der kleinen Sonderaufgabe die euch erwartet könnt ihr dort auch das Wrack in Besitz nehmen. Ihr müsst dieses lediglich wieder flott machen (wie euer Schiff zu Beginn). Die Rohstoffe habt ihr meist in wenigen Minuten gefarmt und schon gehört euch ein neues Schiff für quasi umsonst, anstatt auf der Raumstation Millionen zu bezahlen. Tipp: Vergesst nicht vor dem Tausch im Vergleichsbildschirm das Inventar eures alten Schiffs ins neue zu transferieren, sonst ist es weg.

 

Dicke Raumkreuzer dürft ihr leider nicht selbst fliegen [Quelle: Hello Games]
Dicke Raumkreuzer dürft ihr leider nicht selbst fliegen [Quelle: Hello Games]

 

Der Tod gehört zum Leben.

 

Solltet ihr mal das Zeitliche segnen, egal ob beim Raumkampf oder als Raubtierbeute, dann erwacht ihr mit leerem Inventar am letzten Savepoint. Sucht so schnell wie möglich nach eurem Grab, dieses wird euch im HUD als Symbol angezeigt. Habt ihr das geschafft, könnt ihr euer verlorenes Inventar wieder einsammeln. Schafft ihr es nicht - Pech gehabt. Ein Prinzip das Souls-Veteranen bekannt vorkommt.

 

Generelle Tipps:

  • Lest alles. Oft könnt ihr auch ohne Sprachkenntnisse die Rätsel eines Aliens lösen wenn ihr deren Geschichte und Eigenheiten kennt.
  • Scheut euch nicht einen Dialog abzubrechen um Material zu besorgen bevor ihr falsch antwortet.
  • Gefundene Schiffe kosten nichts, gekaufte machen euch arm.
  • Wechselt ruhig euer Schiff und euer Multitool entsprechend euren Vorhaben. Wollt ihr den Raumpirat geben dann baut euch Waffen und Waffenupgrades in euer Schiff, wollt ihr später wieder handeln oder farmen, zerlegt die Upgrades einfach um die Slots für Rohstoffe frei zu machen.
  • Verkauft euren Kram wenn möglich immer am Terminal einer Raumstation da ihr dort bessere Preise erzielt als bei den fliegenden Händlern.
  • Flucht ist keine Schande. Habt ihr Sentinels oder Raubtiere an den Hacken dann flieht mit Hilfe des Jetpacks. Meist verfolgen euch die Gegner nicht sehr weit.
  • Ladet eure Entdeckungen hoch. So banal das klingt, aber wenn man viel auf Entdeckertour geht vergisst man oft das entdeckte Material hochzuladen. Neben der Tatsache, dass ihr so Systeme, Planeten, Tiere und Pflanzen benennen dürft bekommt ihr für den Upload auch Cash. Je nach Objekt variiert die Summe zwischen 500 bis zu einigen Tausend Units.

 

Der wichtigste Tipp zum Ende

Habt Spaß! Klar kann man sich an Guides wie unserem orientieren oder in 15 Stunden zum Kern des Universums und damit dem Endziel vorstoßen. Dies widerspricht aber so ziemlich 100%ig dem Sinn von No Man's Sky. Lebt stattdessen euer eigenes Abenteuer und genießt es in vollen Zügen. 


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